Die Legende von Lorqats Licht

Heute gibt es einen kleinen Einblick in die mythische Welt von Dschanor …
Oder: Ich plaudere aus dem Nähkästchen und verrate ein kleines bisschen zusätzliches Hintergrund-Wissen, das so im Roman „Schwert und Smaragd“ nicht vorkommt.


Foto © Bianca M. Riescher | Cover © deincoverdesign.de

So zahlreich wie sich Götter in Dschanor tummeln, so viele Sagen und Legenden gibt es auch.
Eine der vielen Legenden berichtet davon, wie es zu dem Bruch zwischen diesen beiden Hauptgöttern Dschanors kam und dabei das große Gebirge, das Wüste und Waldland voneinander trennt, entstanden ist.

Lorqats Licht

Der Kriegsgott der Wüste, Ikash’Kasan, kämpfte einst gegen die dreigesichtige Schlange. Als Yenaya, seine Gefährtin, erfahren wollte, ob er siegreich aus dieser Schlacht hervorgegangen ist, sandte sie ihren gemeinsamen Sohn Lorqat aus.
Lorqat schrieb seiner Mutter vom Schlachtfeld eine Nachricht aus kaltem, blauen Feuer, in der er ihr mitteilte, Ikash’Kasan habe sich mit der dreiköpfigen Schlange verbündet, um Yenaya und das Waldland zu vernichten.
Daraufhin schuf Yenaya mit Hilfe der Riesen die Große Barriere, ein gewaltiges Gebirge, das die Wüste vom Waldland trennt, damit Ikash’Kasan nie mehr den Weg zu ihr finden solle.
Was Yenaya nicht wusste: Lorqat hat sie getäuscht, damit Zwietracht zwischen seinen Eltern herrscht, um selbst der oberste Gott von Dschanor zu werden.