Frage: „Was gibt‘s Neues?“ – Antwort: „So einiges.“

Veränderungen liegen in der Luft.

Foto © Bianca M. Riescher

Vor einem Jahr hatte ich mein wüstenhaftes Manuskript fertig gestellt, es meinen bewährten Testlesern zum sorgfältigen Meckern überlassen und mich nach der Überarbeitung auf die Suche nach einem hübschen Verlag gemacht und was soll ich sagen? Es hat geklappt.

Der Vertrag ist unterschrieben und ich darf endlich kräftig den Feenstaub aufwirbeln:

Foto © privat


Im Laufe des nächsten Jahres (also 2020) wird ein brandneues Abenteuer aus Dschanor (mit viel Wüste, Räubern, Kamelen und ein bisschen Humor), das momentan unter dem Arbeitstitel „Wüstensohn“ läuft, bei den Chaosponies erscheinen. Und ich freue mich schon riesig auf die Zusammenarbeit mit dem Chaospony Verlag.

Leider gibt es zu diesem frischen Anfang auch ein Ende und es wird mir dabei ein bisschen wehmütig ums Herz (auch wenn ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommt), denn meine beiden Dschanor-Romane Mitternachtsrot und Yenayas Smaragd nehmen Abschied vom Verlag ohneohren (der im Laufe der Jahre den Schwerpunkt seines Verlagsprogramm etwas verändert hat).

Gerne erinnere ich mich an die tolle Zusammenarbeit mit Ingrid vom Verlag ohneohren zurück, die meinen Debütroman liebevoll unter ihre Fittiche genommen und auch dem Nachfolgeband eine kuschelige Heimat geboten hat. Unvergesslich bleibt für mich das überwältigende Gefühl, als wir im Jahr 2016 mit Mitternachtsrot auf der Shortlist für den SERAPH gelandet sind. Und ich freue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich durch meine erste Verlagsheimat so viele liebe Menschen kennenlernen, so viele Erfahrungen sammeln und so viel lernen durfte.
Noch gibt es eine Kurzgeschichte (Tödliches Tiramisu) von mir in einer ohneohrigen Anthologie, also ist es kein endgültiger Abschied von den Ohneohrigen. Und wer weiß, vielleicht schafft es ja meine gestern frisch eingesandte Kurzgeschichte in die „Geschichten-aus-dem-Keller“-Anthologie. Und auch bei zukünftigen ohneohrigen Ausschreibungen werden ich es sicher immer wieder mal probieren.

Wie es mit Mitternachtsrot und Yenayas Smaragd weitergehen wird, weiß ich noch nicht genau. Auf alle Fälle möchte ich, dass die Anfänge von Dschanor in der ein oder anderen Form zurückkehren, wenn die Rechte ab Januar an mich zurückfallen werden. Bis es aber soweit ist, gibt es im ohneohrigen Shop noch bis zum 31.12.2019 die Möglichkeit, meine beiden Dschanor-Bände zu erhalten. Die Print-Ausgaben der beiden Bücher gibt es dort noch solange der Vorrat reicht und das jeweilige E-Book sogar zum Aktionspreis von 99 ct (da lohnt sich das Zugreifen).

Wer gerne wirklich (ganz ganz) kurze Geschichten liest, der kann ganz frisch

© PBW

im Band 39 der Phantastischen Miniaturen der Phantastischen Bibliothek Wetzlar neben vielen anderen rachesüßen Geschichten auch eine Kürzestgeschichte (mit dem Titel „Familienbande“) von mir lesen.
Apropos „Rache“ … es gibt ja auch noch die „3 Dschanoris“ von mir: 3 Kurzgeschichten aus Dschanor in dem Band „Der süße Kuss der Rache“. Wer also neugierig ist und einfach mal nur in die Welt von Dschanor reinschnuppern möchte, bekommt das E-Book kostenlos zum Herunterladen in diversen E-Book-Stores (z.B. hier bei BookRix – nur nicht beim großen A).
Und dann ist da auch immer noch eine dschanorige Kurzgeschichte in der Warteschleife eines ganz wunderbaren privaten Projekts einer lieben Freundin (mehr verrate ich aber noch nicht) … mit Dschanor geht es also auf alle Fälle abenteuerlich weiter.