Heute gibt es einen kleinen Einblick in die mythische Welt von Dschanor … Oder: Ich plaudere aus dem Nähkästchen und verrate ein kleines bisschen zusätzliches Hintergrund-Wissen, das so im Roman „Schwert und Smaragd“ nicht vorkommt.
… dazu gibt es warmen Winterwein mit ein bisschen „Mehr“
Im Inneren [der Stube] brannten Wachskerzen, deren honigfarbener Schein die Holzwände beleuchtete. Über einer offenen Feuerstelle hing ein Kessel, von dem der verführerische Duft von Wein und Nelken ausging.
Bianca M. Riescher: Schwert und Smaragd
Zur kalten Jahreszeit im Waldwald wird in meinem Roman „Schwert & Smaragd“ (aus dem der Minitextschnipsel stammt) Glühwein zubereitet. Bei mir daheim gibt es die etwas gehaltvollere Variante mit dem Extra-Schuss Rum, wenn sich Besuch ankündigt (aber nur, wenn danach niemand mehr Autofahren muss).
Zutaten für 1,5 l Weihnachtspunsch (wenn Gäste kommen):
Im Laufe der Entstehungsgeschichte meiner Dschanor-Romane hat sich doch das ein oder andere Wissensschnipsel über die Jahre ungefragt in meinem Kopf eingenistet. Denn auch in einem Fantasy-Roman gehört Recherche einfach dazu. Deshalb gibt es für Alle, die schon immer mal wissen wollten, wie eine Autorin Ordnung in ihr chaotisches Gehirn bringt, ein bisschen Info zum Worldbuilding mit Recherche.
Kamel, Dromedar oder Trampeltier?
In meinen Romanen wimmelt es von Kamelen und Dromedaren, die meine Protagonisten zuverlässig durch die Wüste tragen.
Zeit sich einmal diese wunderbaren Tiere näher anzuschauen und ein für alle Mal zu klären, wie viele Höcker so ein Kamel denn nun hat. (Achtung Spoiler! Die Antwort lautet 0, 1 oder 2). Oder: Warum ich die Bezeichnung Kamel und Dromedar synonym verwende.
… gibt es ganz leckere Verbindungen. Meine Heldin Lisaan hat ja eine bekannte Vorliebe für Linseneintopf, den sie an mehreren Stellen im Roman Schwert und Smaragd auch mit Genuss isst.
Da ich ja neben dem Schreiben von Fantasy-Geschichten auch ab und an ganz praktisch was essbares auf den Tisch zaubern sollte, möchte ich ein besonders leckeres Linsengericht, das ich selbst sehr gern koche und esse, mit euch teilen. Nicht ganz so rustikal wie der Linseneintopf, den Lisaan bevorzugt, aber schnell zubereitet und meiner Meinung nach extrem lecker.
Mittlerweile tummeln sich ja schon so einige Geschichten aus meiner Feder in Dschanor und da wird es wohl auch wirklich langsam mal an der Zeit, einen kleinen Überblick über die wichtigsten Städte, Dörfer und kleineren Ansiedlungen zu geben, die in meinen dschanorigen Geschichten auftauchen, um interessierte Leser und Leserinnen (die ich hoffentlich zahlreich haben werde) nicht ganz unvorbereitet auf fremde Pfade zu schicken.